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Spendensammlung für Asylbewerberheim in Potsdam

Quelle: Märkische Allgemeine, Potsdamer Stadtkurier, 01.11.2010

Tolle Fracht von Werder nach Potsdam

Vier bis unters Dach voll gepackte Autos mit Kleinmöbeln, Computern, Fernsehern, Haushaltsgeräten, Kindersachen, Geschirr, einem Fahrrad und anderem, haben am Freitagnachmittag der Landtagsabgeordnete Andreas Berning (Die Linke), Hans-Hartwig Lau, Helga Kinzel, und Christel Heise (v.l.) vor dem Asylbewerberheim am Schlaatz entladen. Heimleiterin Christiane Wahl (r.) und Bewohner Abdula Samir fassten gern mit zu und freuten sich über diese „tolle Aktion“. Die Boten gehören der Aktionsgruppe „Save me“ Werder an und hatten zum Tag des Flüchtlings in Werder und Umgebung um Spenden für das Potsdamer Heim, in dem momentan 142 Menschen leben, gebeten.

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Save me gegründet

Save me gegründet

02.10.2009

Werder.

In Werder hat sich eine lokale Gruppe gegründet, die die bundesweite Kampagne „Save me (zu deutsch: Rette mich) – eine Stadt sagt ja" unterstützt. Sie steht unter dem Motto „Save me - Flüchtlinge aufnehmen!

Werder sagt ja! Menschenrechte kennen keine Grenzen!" Ziel der Kampagne ist die organisierte Aufnahme von Flüchtlingen in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union insgesamt.

Die Zahl der weltweiten Flüchtlinge aus Krisengebieten wie dem Irak, Birma und dem Kongo wird auf insgesamt 9,2 Millionen geschätzt, doch „der Weg nach Europa ist ihnen verstellt, die Hürden sind nahezu unüberwindbar", heißt es seitens der Organisatoren. Save me Werder will die Werderaner zu einer Willensbekundung aufrufen: „Sollte jemand kommen, bin ich bereit, ihn aufzunehmen oder ihn zu unterstützen."

Mittlerweile 40 deutsche Städte wie Berlin und München machen bei der Kampagne mit und haben eigene Internetseiten geschaltet, auf denen zum Thema Flüchtlingspolitik informiert und zu Aktionen aufgerufen wird. So wurde am 1. Oktober vor dem Berliner Hauptbahnhof mit knapp 4 781 Rettungsringen – so viele Personen unterstützen Save-me – und Ortsschildern eine Wende in der Flüchtlingspolitik gefordert.

Die Werderaner Save-me-Homepage soll jetzt ins Netz gestellt werden. Die Bürger werden aufgerufen, sich Gedanken zu machen und auch örtliche gesellschaftliche Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt oder das Diakonische Werk und Vereine zum Mitmachen bewegt werden. Der AWO-Treff Werder  ist bereits dabei. 

Unterstützt wird die Kampagne bundesweit auch von Flüchtlingsverbänden, kirchlichen Organisationen, der Arbeiterwohlfahrt, dem Diakonische Werk, dem Deutschen Roten Kreuz sowie Amnesty International und dem Verein Pro-Asyl. Sie alle fordern, ein jährliches Kontingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und in Deutschland zu integrieren. Die Aufnahme von insgesamt 2 500 Flüchtlingen aus dem Irak in diesem Jahr könne dabei nur ein Anfang sein, heißt es in einer Mitteilung von Save me Werder.

Auch aus Werder soll schließlich der Aufruf an die Bundesregierung für eine weniger restriktive Flüchtlingspolitik ergehen. Homepage unter: www.save-me-werder.de . Hier kann man sich auch der Kampagne anschließen.

Hans-Hartwig Lau

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Rettung in Werder

Potsdamer Neueste Nachrichten,  14.09.2009:

Rettung in Werder

Kurage will Kampagne für Flüchtlinge unterstützen (14.09.09)

Werder (Havel) - Das Werderaner Aktionsbündnis Kurage will die bundesweite Kampagne „Save me (zu deutsch: Rette mich) – eine Stadt sagt ja“ unterstützen. Ziel der Kampagne ist die organisierte Aufnahme von Flüchtlingen in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union insgesamt. Die Zahl der weltweiten Flüchtlinge aus Krisengebieten wie dem Irak, Birma und dem Kongo wird auf insgesamt 9,2 Millionen geschätzt, doch „der Weg nach Europa ist ihnen verstellt, die Hürden sind nahezu unüberwindbar“, heißt es seitens der Organisatoren. Kurage will die Werderaner zu einer Willensbekundung aufrufen: „Sollte jemand kommen, bin ich bereit, ihn aufzunehmen oder ihn zu Unterstützen“, so Kurage-Sprecher Hans-Hartwig Lau. Auch aus Werder solle der Aufruf an die Bundesregierung für eine weniger restriktive Flüchtlingspolitik ergehen.

Mittlerweile 40 deutsche Städte wie Berlin und München machen bei der Kampagne mit und haben eigene Internetseiten geschaltet, auf denen zum Thema Flüchtlingspolitik informiert und zu Aktionen aufgerufen wird. So soll am 1. Oktober vor dem Berliner Hauptbahnhof mit knapp 4 781 Rettungsringen – so viele Personen unterstützen Save-me – und Ortsschildern eine Wende in der Flüchtlingspolitik gefordert werden. Die Werderaner Save-me-Homepage soll Ende September ins Netz gestellt werden, kündigte Lau an. Anders als bei der in diesem Jahr in Werder gestarteten Bundesinitiative „Ort der Vielfalt“ wolle man aber nicht sofort an die Stadtverordnetenversammlung herantreten. „Wir wollen erst dafür werben, sonst wäre es zu aufgesetzt“, erklärte Lau. Vielmehr sollten die Bürger aufgerufen werden, sich Gedanken zu machen und gesellschaftliche Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt oder das Diakonische Werk zum Mitmachen bewegt werden. 

Unterstützt wird die Kampagne auch von Flüchtlingsverbänden, kirchlichen Organisationen, dem Deutschen Roten Kreuz sowie Amnesty International und dem Verein Pro-Asyl. In Berlin zählen auch die Grünen und die Jusos zu den Mitstreitern. Sie alle fordern, ein jährliches Kontingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und in Deutschland zu integrieren. Die Aufnahme von insgesamt 2 500 Flüchtlingen aus dem Irak in diesem Jahr könne dabei nur ein Anfang sein, heißt es in einer Mitteilung von „Save me“ Berlin. Thomas Lähns

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